Essbarer Quadratmeter

Namensgeber ist eigentlich die „essbare Stadt", aber meistens fängt man ja klein an, also erst mal der "Essbarer Quadratmeter" – das Projekt eines Gemeinschaftgartens im Langener Nordend.


Initiator Udo Rach und mittlerweile gut 20 Bürgerinnen und Bürger setzen mit großem Engagement ihr Nachhaltigkeitsprojekt um. 

Sie  wollen andere Wege gehen und innerstädtischen Grünräumen neue Funktionen zukommen lassen. Die Bevölkerung soll hierdurch auch mehr für das öffentliche Grün sensibilisiert und in die Nutzung und Pflege eingebunden werden.

Ein Eigentümer stellt freundlicherweise für drei Jahre sein Baugrundstück zur Verfügung, damit motivierte Bürgerinnen und Bürger sich für den Lebensraum in der eigenen Stadt einsetzen, Beete oder Hochbeete anlegen und bis zur Ernte pflegen und betreuen.


Udo Rach dazu:

"Wir wollen uns damit einsetzen: Für die Umwelt. Jedes Grün, mit Ausnahme von gepflegtem Rasen, ist wichtig für Insekten, Vögel, andere Lebewesen und für die Luft, die wir atmen."


Und ein weiterer Aspekt – ob Kleinstadt oder Metropole, die Existenz jeder Stadt ist seit jeher abhängig von der Versorgung mit

Lebensmitteln. Das scheint aber für unsere Gesellschaft heute keine wichtige Rolle mehr zu spielen: Lebensmittel sind einfach da.


Projekte wie Gemeinschaftsgärten, »essbare Städte«, Kooperationen von Bürgern mit Landwirten und andere Ernährungsprojekte versuchen diesem Desinteresse etwas entgegenzusetzen - das möchte auch der "Essbare Quadratmeter". Hier können Kräuter, Salate, Gurken, Tomaten, Kürbisse, Zwiebeln u.v.m. gepflanzt werden.